Contentbär – der SEO-Contest 2021

Contentbären mit Haase

Es geht endlich los – der diesjährige SEO Wettbewerb beginnt und ich bin schon verhältnismäßig nervös in den Startlöchern! Dieses Mal wird der SEO Contest von SEO-Vergleich.de durchgeführt und das Keyword ist: Contentbär.

Da ich selbst erst seit letzten Herbst als selbstständiger SEO-Dienstleister aktiv bin erwarte ich mir für meinen ersten Contest noch keine Spitzen Platzierung. Im meinem ersten SEO-Contest möchte ich daher zunächst einmal meine eigenen Fähigkeiten in der Suchmaschinenoptimierung testen. Ich bin sehr gespannt wie ich im Vergleich zu den erfahrenen Agenturen bei den finalen Rankings abschneide.

Im obigen Video auf YouTube stellt der Gründer und Geschäftsführer von SEO-Vergleich Alexander Walz den diesjährigen Contest vor.

Der Contentbär im Wettbewerb

Auf den anstehenden Blick erscheint so ein SEO Turnier evtl. etwas irrsinnig: Eine Vielzahl Agenturen, Freelancern und Hobby-SEOs aus ganz Deutschland verbessern auf ein ausgedachtes Nonsens-Keyword. Für Außenstehende verwirrend, für SEO-Experten jedoch eine Gelegenheit, sich zu beweisen. Auch, wenn hier die Freude im Mittelpunkt steht, lässt sich die eigene Sachkompetenz erproben und sich für die Bezeichnung Contentbär nicht alleine eine Spitzenplatzierung in den Suchmaschinen erkämpfen, sondern auch noch tolle Preise gewinnen. Der Begriff ist wieder einmal sehr kreativ gewählt. Das Keyword von 2020 lautete noch SandstrandSEO. Genug Ansporn, mich ins Getümmel zu stürzen. Was der SEO Contest ist, wie er abläuft und was es zu profitieren gibt, möchte ich hier kurz darstellen.

Was ist ein Contentbär?

Nun zunächst ist Contentbär eine Wortschöpfung von SEO-Vergleich für den Contest 2021. Es handelt sich daher um ein zusammengesetztes Substantiv der Worte Content und Bär. Das Grundwort ist dabei der Bär und das nähere Bestimmungswort ist Content. Es heißt daher der Contentbär.

Um wirklich zu verstehen was ein Contentbär ist müssen wir uns zunächst das Grundwort näher betrachten. Wikipedia schreibt hier:

Die Bären sind eine Säugetierfamilie aus der Ordnung der Raubtiere. In Abgrenzung zu den Kleinbären werden sie auch als Großbären oder Echte Bären bezeichnet. Die Familie umfasst acht Arten und zählt zur Überfamilie der Hundeartigen.

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4ren

Wichtig erscheint mir hier die Einordnung des Bären unter die Raubtiere. Der Eisbär ist zudem auch das größte Landraubtier der Erde. Bären sind außerdem als Einzelgänger bekannt.

Die spezielle Spezies hier ist der Contentbär. Ob er ein naher Verwandter des Eisbären, des Braunbären oder gar des Pandas ist weiß ich nicht. Ähnlich wie seine Artverwandten dürfte er aber ein Allesfresser sein.

Content definiert Wikipedia wiederum folgendermaßen:

Aus dem Englischen übersetzt-In Verlagswesen, Kunst und Kommunikation sind Inhalte die Informationen und Erfahrungen, die sich an einen Endbenutzer oder ein Publikum richten. Inhalt ist „etwas, das durch ein Medium ausgedrückt werden soll, wie Sprache, Schreiben oder eine der verschiedenen Künste“.

https://en.wikipedia.org/wiki/Content_(media)

Ich gehe daher davon aus, dass der Contentbär anders als seine Artverwandten kein Einzelgänger ist. Dies passt auch in den Rahmen des Contests. Erinnern wir uns daher an seine Eigenschaften als Raubtier und Allesfresser. Nach dieser Interpretation dürfte der Contentbär relativ wahllos beim Erstellen seiner Inhalte sein, viele kleine Artikel schreiben und so seinen Platz weit oben in der Nahrungskette einnehmen.

Wie funktioniert der Contest um den Contentbär?

Das Keyword Contentbär wurde am 10. Mai 2021 um 11 Uhr von SEO-Vergleich.de veröffentlicht. Nun kann man sich beim Contest anmelden und versuchen ein Spitzen-Ranking bei Google zu erreichen. Wer es schafft an drei zuvor festgelegten Stichtagen die besten Ergebnisse zu erzielen gewinnt den Contest.

Wer kann beim Wettbewerb teilnehmen?

Der SEO-Contest 2021 richtet sich sowohl an SEO-Dienstleister als auch an Nicht-SEO-Dienstleister. Unter SEO-Dienstleistern versteht SEO-Vergleich alle Freelancer und Agenturen, die auf ihrer Webseite Dienstleistungen aus der Suchmaschinenoptimierung anbieten und ihren Sitz in Deutschland haben. Demnach nehme ich an dem Contest als SEO-Dienstleister an. Am Ende werden die Rankings der Dienstleister und der Nicht-Dienstleister in getrennten Kategorien am jeweiligen Stichtag gewertet und es werden unterschiedliche Preise ausgelobt.

Was gibt es für die Sieger zu gewinnen?

1. Platz SEO-Dienstleister
Eine Jahreslizenz für die PageRangers Content Suite
12 Monate SEObility Premium
Ein Rundum-Sorglos-Ticket für den SEO-Day 2021 in Köln
OMR Deep Dive Seminar & Reports
SEO-Fachkräftezertifikat vom BVDW
Premium-Content von SEO-Experte Olaf Kopp

2. Platz
6 Monate SEObility Premium
Ticket für den SEO-Day 2021 in Köln
Einen OMR Report
SEO-Fachkräftezertifikat vom BVDW

3. Platz
6 Monate SEObility Premium
Einen OMR Report
SEO-Fachkräftezertifikat vom BVDW

4. und 5. Platz
SEO-Fachkräftezertifikat vom BVDW

Da ich da Fachkräftezertifikat dank einer tollen Aktion von SEO-Vergleich vor ein paar Wochen bereits besitze heißt das für mich als mindestens Platz 3 als Ziel. Ok spaß beiseite. Der Wettbewerb wird wie gesagt hart und der olympische Geist steht über allem.

Was ist meine Strategie?

Nun zunächst einmal schreibe ich diesen Artikel über den Contentbär hier in meinen Online Marketing Blog. Das wird sicherlich nicht reichen um den Contest zu gewinnen. Vermutlich auch nicht für ein Ranking in den vorderen Plätzen bei Google.

Ich muss daher noch weitere Inhalte schreiben und auch auf anderen Seiten Artikel platzieren. Das bedeutet für Google optimierte Artikel auf anderen Blogs, Social Bookmarking Seiten, Wikis, Profilen und der einen oder anderen Web 2.0 Website. Und dann Links, Backlinks und nochmals Links auf die Backlinks. Zudem wird der Content dann natürlich noch über Social Media gestreut.

Am Ende des Contest werde ich dann ganz viele Texte mit wenigen Inhalten auf unnötigen Seiten produziert haben. Denn auch im Jahr 2021 funktioniert dies im SEO noch immer.

Zwischenstand nach zwei Tagen Contentbären

Bei Google bin ich für das Keyword Contentbär leider erst auf Platz 45. Andere Contentbären sind da mit ihren Webseiten schon weiter. Im Vergleich zum Wettbewerb ist mein Content noch zu dünn. Meine aktuelle Optimierung prüfe ich mit dem WDF*IDF Tool von Seobility*. Hier kann ich sehen, dass ich noch zu wenig Text habe. Contentbären in den Top 10 haben derzeit zwischen 900 und 2.000 Wörtern an besonders gut optimiertem Text geschrieben.

Insgesamt ist das Interesse an dem Contest riesig. Da ich am ersten Tag noch nicht online war musste ich noch etwas aufholen. Ich werde daher in den nächsten Tagen und Wochen die Webseiten der anderen Teilnehmer genau beobachten. Es wird natürlich spannend zu beobachten, die zum Beispiel ein Team einer Agentur in den nächsten Tagen am Thema Contentbär weiterarbeiten wird.

Zweites Update zum 15. Mai 2021

Es ist Wochenende und da muss sich sich Papabär auch mal um die Familie kümmern. Dennoch bin ich am Abend dazu gekommen mir mal den aktuellen Stand der Contentbären anzusehen. Bei ahrefs ist mir heute aufgefallen, dass der Link in der Tabelle der aktuellen Rankings des Keywords Contentbär als Backlink erkannt wird.

ahrefs seo contest

Wie man hier sehen kann habe ich ein Problem: Nicht der mein Blog-Beitrag, sondern der Blog selbst rankt zum Suchbegriff Contentbär. Google scheint hier noch nicht den passenden Content ausgewählt zu haben und stützt das Ranking auf die höhere Domain-Autorität von mihael-duran.de/blog. Tatsächlich ist die im April reaktivierte Blog-Seite meiner Domain ja sehr alt und wurde früher schon einmal von mir genutzt. Lange bevor ich SEO-Freelancer und Berater für Marketing wurde.

Was muss ich also tun um mit dem Beitrag Contentbär selbst zu ranken? Weiter relevante Updates hier schreiben. Ich werde auch versuchen jeden Tag mindestens ein passendes Bild hier zu posten. Und dann natürlich weiter Backlinks aufbauen. Froh stimmt mich, dass die ersten Backlinks inzwischen indiziert wurden.

Drittes Contentbären Update um 18. Mai

Auch ein paar Tage später rankt noch immer meine Blogseite anstatt meines Beitrags zum Contentbär. Mein Hauptaugenmerkt muss daher darauf liegen Google davon zu überzeugen den Beitrag endlich zu ranken. Besonders motivierend fand ich da die Mail vom Seitenbetreiber von https://winningfour2six.de/contentbaer/ der mit seinem Beitrag als Nicht-SEO-Dienstleister auf Platz 16 deutlich vor mir liegt während ich nur auf Platz 51 stehe. Dies zeigt mir, dass man auch mit einer vermeintlich schwachen Domain ohne viele Backlinks, aber eben mit wirklich gutem Content, weit vorne mitspielen kann.

Da ich selbst ja aus der Onpage-Optimierung komme freut es mich immer zu sehen, wie man auch ohne Offpage-Optimierung tolle Ergebnisse in der Suchmaschinenoptimierung erzielen kann. Daher zunächst noch einmal mein Fokus auf zusätzlichem Content für meinen Blog-Beitrag. Also das WDF*IDF Tool von Seobility* anwerfen. Wie man im folgenden Screenshot sehen kann stehe ich bei den wichtigsten Keywords eigentlich sehr gut da.

seobility wdf idf contentbaer

Einige der Keywords sind für einen Freelancer natürlich schwer häufiger zu erwähnen. Da hilft auch die Taktik der Negation nur wenig. Ich kann nicht 30 mal im Text schreiben, dass ich keine Agentur bin. Wichtiger ist es da relevante Informationen aus der Analyse zu erhalten. Was das Keyword Uhr hier so prominent tun soll weiß ich jetzt auch nicht. Aus der Analyse ließe sich aber beispielsweise schließen, dass einige Teilnehmer ihre Strategie vermehrt auf Social Media ausrichten. Warum sollte man sonst so häufige die entsprechenden Keywords verwenden?

Spannend ist aber auch die Funktion mit den Informationen zu den Top 10 der Suchergebnisse bei Seobility. Hier kann man definitiv unterschiedliche Strategien erkennen. Während die meisten Teilnehmer auf lange und wirklich gut optimierte Texte setzen gibt es auch Ausreißer, die bereits mehr Backlinks vorweisen können.

seobility vergleich

Mit einer relativ langsamen Seite, einem kurzen Text, der auch noch wenig optimiert ist, in den Top 10 zu landen ist eine gute Offpage-Leistung. Bei näherer Analyse sieht man dann, dass der Teilnehmer eine Domain mit starken Backlinks auf seinen Blog-Beitrag umgeleitet hat. Eine Strategie, die ich ebenfalls noch umsetzen wollte. Nur möchte ich hierfür keiner meiner bestehenden Domains verwenden und bisher hatte ich noch keine passende finden können. Im Backlink Checker von Seobility* habe ich übrigens bisher nur 3 Backlinks von 2 Domains. Da gibt es also noch einiges zu tun.

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